Kunst verbindet: Viele Gespräche, neue Kontakte und konkrete Ideen

26 Kunstschaffende aus Flensburg, Schleswig-Flensburg, Nordfriesland und Dänemark kamen am 23. September beim Vernetzungstreffen „Kunst verbindet“ in Handewitt-Weding zusammen. Eingeladen hatten die Kulturknotenpunkte Nordwest und Nordost. Im Mittelpunkt standen der direkte Austausch, neue Kontakte und konkrete Fragen zu Sichtbarkeit, Ausstellungsmöglichkeiten, Räumen und Kooperationen.

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Wie können Kunstschaffende über Kreisgrenzen hinweg miteinander in Kontakt kommen? Wo gibt es Ausstellungs- und Präsentationsmöglichkeiten? Welche Räume und Strukturen braucht Kunst in der Region? Um diese und viele weitere Fragen ging es beim Vernetzungstreffen für Kunstschaffende aus Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und Flensburg. Die künstlerische Bandbreite war groß mit Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Textilkunst, Theater, Performance, Musik, Installation und digitaler Kunst.

Veranstaltet wurde der Abend gemeinsam vom Kulturknotenpunkt Nordwest (Nordsee Akademie) und dem Kulturknotenpunkt Nordost (IBJ Scheersberg). 26 Kunstschaffende folgten der Einladung. Moderiert wurde „Kunst verbindet“ von Christiane Limper, Künstlerin und künstlerische Leiterin der Kreativagentur frau von herrlich. Unterstützt wurde der Austausch außerdem von Sandra Nielsen (Neue Färberei Kulturhaus Niebüll e. V.), die sich als Initiatorin und Netzwerkerin in der regionalen Kunstszene einbrachte. Carola Kemme, Fachdienstleitung Kultur und Tourismus der Stadt Schleswig, gab einen Impuls zu kulturellen Räumen. 

Austausch und Beratung an den Thementischen

An verschiedenen Tischen ging es anschließend unter anderem um Sichtbarkeit, Ausstellungsmöglichkeiten, regionale Vernetzung und Kooperationen. Dabei stand der direkte Austausch im Mittelpunkt: Wo könnte die eigene künstlerische Arbeit gezeigt werden? Welche Ausstellungsorte passen zu einem bestimmten Thema? Wer kennt geeignete Räume oder mögliche Kooperationspartner*innen? 

Ein wiederkehrendes Thema waren Räume für Kunst. Dabei ging es nicht nur um vorhandene Ausstellungs- und Präsentationsorte, sondern auch um die Frage, wie weitere Räume erschlossen und sichtbar gemacht werden können. Diskutiert wurde beispielsweise die temporäre kulturelle Nutzung von Leerständen und die Frage, wie solche Nutzungen möglichst unkompliziert und zugleich verlässlich ermöglicht werden können.

Was wird gesucht – und was ist schon da?

Auf Steckbriefen hielten die Teilnehmenden fest, was sie suchen und was sie selbst in ein Netzwerk einbringen können. Wiederkehrende Themen waren Austausch und Kontakte, Kooperationspartner*innen und Mitstreiter*innen, Ausstellungs- und Präsentationsmöglichkeiten sowie Workshops und Erfahrungsaustausch.Gleichzeitig wurde sichtbar, wie viele Möglichkeiten bereits vorhanden sind: Teilnehmende bringen Erfahrungen und Kontakte mit, bieten Workshops an oder können Ateliers, Räume und Ausstellungsmöglichkeiten vermitteln.

Eine große Karte von Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und Flensburg wurde im Laufe des Abends immer weiter ergänzt: Hier wurden Orte, Kontakte und weitere Anknüpfungspunkte sichtbar. Auch digitale Möglichkeiten, Kunstschaffende und Kulturangebote sichtbarer zu machen und miteinander zu vernetzen, wurden thematisiert.

Viele Gespräche – und der Wunsch nach Fortsetzung

Der Abend zeigte, wie groß das Interesse am direkten Austausch ist. An den Tischen und im gesamten Raum wurde gleichzeitig diskutiert, beraten, nachgefragt und weitervermittelt. Dabei entstanden neue Kontakte ebenso wie ganz konkrete Hinweise und Ideen. Mehrfach wurde der Wunsch geäußert, auch künftig Gelegenheiten für einen solchen regions- und spartenübergreifenden Austausch zu schaffen.

Die Kulturknotenpunkte Nordwest und Nordost werden die gesammelten Steckbriefe, Hinweise und Ideen nun gemeinsam auswerten. Sie können Anknüpfungspunkte dafür liefern, welche Themen weiterverfolgt und welche vorhandenen Verbindungen und Möglichkeiten künftig noch besser sichtbar gemacht werden können.

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